Biskuitboden aus dem Multikocher

Es ist Wochenende und ich hatte mal wieder Lust auf Kuchen… da ich Erdbeeren und Sahne da hatte, bot sich die Gelegenheit an einen Biskuitboden dazu zu backen 🙂

Ich wollte schon länger mal den Biskuitboden im Multikocher ausprobieren.. somit nutzte ich heute die Chance dazu 😀

Rezept:

  • 5 Eier
  • 130g Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • 3 EL heißes Wasser
  • 80g Mehl
  • 45g Speisestärke
  • 1/2 Pck. Backpulver

Eier trennen. Eiweiß mit 30g Zucker zu Eischnee aufschlagen.

Eigelb, restlicher Zucker, Vanillezucker und heißes Wasser etwa 5min aufschlagen.. je mehr Luft man unterheben kann, desto fluffiger wird der Boden.

Dann den Eischnee in 2 Teilen vorsichtig unterheben.

Mehl, Stärke und Backpulver über den Teig sieben und vorsichtig unterrühren.

 

Habe den Boden in meinem Bergstroem Multikocher im Programm Backen 50min ausgebacken. Die Teigmenge wird dann relativ hoch, man kann den Kuchen später also einmal mittig durchschneiden.

Alternativ kann man aber auch ganz normal im Backofen backen 😀

170°C Umluft – 12-14min 

griechischer Joghurt

sooo.. hier also mein zweiter Joghurtversuch… diesmal ohne Sahne, dafür mit mehr Joghurtkulturen… und man glaubt es kaum, aber dieser Joghurt ist wirklich perfekt gelungen. Der Joghurt wurde richtig fest, dennoch cremig und hat auch keinen sauren Beigeschmack wie man das sonst so von Naturjoghurt kennt. Bin absolut begeistert.

Rezept:

Etwas Milch in einen Messbecher o. Schüssel geben. Inulin und Joghurtkulturen hinzugeben und ordentlich verrühren. Das Inulin wird oft erst mal etwas klumpig. Wenn alles aufgelöst ist die restliche Milch unterrühren und alles auf Gläser aufteilen.

Ich habe dem Joghurt dieses Mal auch deutlich mehr Zeit gegeben.

Nachmittags vorbereitet, dann 7h in das Joghurtgerät gegeben / Alternativ: 7h bei 39°C im Multikocher, danach das Gerät ausgeschaltet und einfach bis am nächsten morgen stehen lassen.

Die Gläser standen dann etwa 8-9h bis ich sie in den Kühlschrank gestellt habe. 3h später probiert und er war perfekt 😍 Angerichtet habe ich ihn mir mit Erdbeeren, Trauben, Ahornsirup und Fitness-Cornflakes. 

Man kann übrigens auch einfach das letzte Joghurt-Glas nehmen, mit Milch und Inulin mischen und damit den neuen Joghurt-Ansatz machen. Laut der Jean Pütz Anleitung kann man das allerdings nur maximal 3 mal wiederholen.. ich werde aber, denke ich, weiter mit den Joghurtkulturen arbeiten, aber mal sehen 😀

 

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Gewürzchampignons

heute war es endlich mal wieder soweit… nach dem ich letztes Jahr durch meine Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung kaum noch Zeit über hatte, ist das Einkochen ziemlich kurz gekommen.

Nachdem ich gestern aber dieses Rezept entdeckt habe, musste ich wieder ran. Da diese Menge nur 4 Gläser ergeben hat, habe ich sie in meinem Bergstroem Multikocher eingekocht. Funktioniert genauso wie im Einkochautomat. Zeit zählt ab dem Moment, wo das Wasser kocht 🙂

 

Zutaten:

  • 1 kg kleine Champignons
  • Öl
  • 1-2 große Zwiebeln
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 2-3 TL Kräuter (Liebstöckel, Bärlauch, … nach Belieben)
  • Salz, Pfeffer

Wenn man keine kleinen Champignons bekommt, kann man auch die großen vierteln.

Champignonstiele entfernen, säubern oder Haut abziehen. In heißem Öl scharf anbraten und in eine Schüssel geben.

Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln und im Öl andünsten.

Kräuter, Zwiebeln und Knoblauch zu den Champignons geben gut vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Alles auf Gläser verteilen und anfallenden Sud auf die Gläser verteilen.

Einkochen: 90 min – 100°C (im Backofen gelten andere Temperaturen)

genaue Anleitung zum einkochen findet ihr HIER! 

meine erste Joghurtproduktion

Nachdem ich am Montag das 50 Jahre alte Joghurt-Gerät von AEG meiner Oma abgeluchst habe, habe ich mir direkt Joghurtkulturen* „griechischer Art“ und Inulin* von Jean Pütz bei Amazon bestellt.

Da ich meinen Joghurt mit Lactosefreier Milch mache und im Netto meistens nur einen 500g Becher lactosefreien

Joghurt bekomme, habe ich mich für die Joghurtkulturen entschieden, da man ja eigentlich immer nur einen 100g Becher Naturjoghurt bräuchte, um den Joghurt anzusetzen.

Das Inulin kann man der Milch zusetzen, um den Joghurt noch cremiger zu machen. Außerdem ist Inulin, solang man die Tagesdosis nicht überschreitet, ein hilfreicher Ballaststoff für den Körper. Es kann die Aufnahme von Magnesium und Calcium erhöhen und wirkt sich zudem positiv auf die Darmflora aus.

Wenn man Frischmilch oder Rohmilch verwenden möchte, muss man sie erst einmal aufkochen und anschließend auf 39-42°C (je nach Rezept) herunter kühlen.

Wer H-Milch verwendet kann diese direkt auf 39-42°C erwärmen oder sie sogar direkt in Raumtemperatur verwenden. (Was wirklich klappt kann ich euch dann nach den nächsten Versuchen mitteilen 😀 )

nun zu meinem Rezept: 

  • 1 EL Inulin
  • 1 Msp. Joghurtkulturen
  • 800 ml Lactosefreie H-Milch
  • 200ml lactosefreie H-Sahne

Alle Zutaten miteinander verrühren und in saubere Gläser füllen.

Wer das ganze im Multikocher macht stellt die Gläser jetzt bei 39°C und 8h in den Topf, mein Joghurtgerät hat keine Einstellungsmöglichkeiten außer AUS / EIN.

Wenn die Milch aufgewärmt wird, reichen wohl auch nur 3-4h.

Nach den 8h lässt mal den Joghurt etwas abkühlen und stellt ihn dann für etwa 12h nochmal in den Kühlschrank.

 

Wie das Ergebnis aussieht und wie der Joghurt schmeckt folgt dann morgen 🙂

so…. also diese Variante hat mir persönlich nicht so gut geschmeckt… es wurde wirklich eine SAHNE-Joghurt… hat nämlich nur noch danach geschmeckt 😀 Habe den Joghurt dafür direkt an meine Eltern weitergegeben, denen er ganz gut geschmeckt hat 😀

Da der erste Versuch auch etwas flüssig geblieben ist, hab ich mich direkt an die 2. Runde gewagt…

Ergebnis könnt ihr HIER nachlesen 🙂

 

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es geht doch nichts über Kartoffelsalat :-D

für mich allein lohnt es sich meistens nicht, extra einen Kartoffelsalat zu machen… da ich am Wochenende aber Pellkartoffeln über hatte und nur was schnelles essen wollte hab ich mich hierfür entschieden 😍

aus dem Tefal Optigrill* das Schweinesteak und die Champignons dazu Kräuterbutter und….

Rezept für den schnellen Kartoffelsalat:

  • Pellkartoffeln in Scheiben
  • Zwiebel in Würfel
  • 1-2 EL Schnittlauch
  • 2-3 EL Mayo
  • Öl, Essig
  • Salz, Prise Zucker, Knofi-Pulver

Alle Zutaten miteinander mixen und abschmecken.

Fand diese Variante sehr lecker.. normalerweise mache ich immer einen Salat mit Brühe und lassen den Salat den ganzen Tag ziehen.. wenns aber mal schnell gehen muss, ist das hier definitiv eine Alternative 🙂

die Gartenzeit ist eingeläutet

nach dem es nun endlich wieder warm ist, habe ich die letzten Wochen vor allem im Garten verbracht 🙂

Nachdem es mir im Herbst, dank meiner Prüfungen, leider nicht mehr gereicht hat die Beete umzugraben, sind diese natürlich ganz schön zugewuchert. Somit war die erste Aufgabe, die Beete erst mal wieder frei zu machen 😀 Ein Großteil ist schon geschafft, leider fehlt aber immer noch ein kleiner Teil.

Als nächstes ging es daran meine „schiefen Türme von Freiburg“ zu begradigen 😀 Die Komposthaufen die ich letztes Jahr aufgebaut hatten, waren leider aus alten Latten, die ziemlich schräg und verbogen waren. Somit sind die Latten nach und nach umgekippt, wodurch die Komposthaufen immer schräger und schräger wurden. 😀

Da direkt neben dran der Weg verläuft, hatte ich mich nun doch dazu entschlossen die Haufen umzusetzen und neue Holzkomposter zu besorgen. Nach dem ich nun das ganze Wochenende geschaufelt habe, bereue ich den Entschluss doch ein klein wenig – ich spüre wirklich jeden Muskeln 😀   Das Ergebnis kann sich aber durchaus sehen lassen 🙂

Da einer der neuen Komposter direkt voll wurde, habe ich die Chance gleich genutzt, den oberen Teil mit frischer Komposterde befüllt, eine Abdeckplane drüber gelegt und den Komposthaufen zum Hochbeet umfunktioniert. In die Plane habe ich 2 Löcher geschnitten und Zucchini und Hokkaido-Kürbis reingepflanzt.

Da von den alten Kompostern noch ein paar einzelne gerade Latten übrig waren  habe ich diese nochmal aufgebaut und ebenfalls als kleines Hochbeet für meine Tomaten genutzt.

Bin mal gespannt ob sie es schaffen, eigentlich sollte man ja bis nach den Eisheiligen warten, um Tomaten, Zucchini & Co. zu pflanzen… aber mal sehen… vll. habe ich ja Glück 🙂

 

Die ersten Bäume sind auch schon wieder am Blühen und so langsam blühen auch weitere Blumen, außer den Narzissen 🙂 Ich freu mich schon wenn meine gefühlten tausend Blumenzwiebeln aufgehen und blühen 😀

  

Vergissmeinnicht, Säulen-Kirsche und Cherrykose 😍  Da freut man sich doch glatt auf mehr… ich hoffe ja auch schon auf die ersten Früchte an meinem Kirschbaum… da bin ich wirklich gespannt, ob schon etwas kommt 🙂

Schneebrötchen zum Frühstück 😍

Diese Brötchen sind einfach der absolute HAMMER! 😍   Gestern Abend hatte ich irgendwie das Bedürfnis ein paar Brötchen fürs Frühstück vorzubereiten… ein wenig rumgegoogelt und ein Rezept für Schneebrötchen entdeckt. 

Da ich allerdings nur noch ne kleine Menge Weizenmehl 550 da hatte, hab ich es einfach mit Vollkornweizenmehl gemischt.. und was soll ich sagen? Die Brötchen wurden bombe!! 

hier das Rezept für 4 Brötchen: 

  • 240g Weizenmehl 550       (bei mir etwa 100g Weizenmehl 550 und 140g Vollkornweizenmehl) 
  • 200g Wasser 
  • 6g Salz 
  • 1,5g Frischhefe 
  • 15g Olivenöl 

Mehl, Wasser, Salz und Hefe etwa 3min zu einem weichen Teig verkneten. 

Anschließend das Öl hinzugeben und nochmal 2min kneten. 

Im Originalrezept bleibt der Teig jetzt für 1h bei Zimmertemperatur und wandert anschließend für 12h in den Kühlschrank… da ich aber faul bin hab ich ihn einfach stehen lassen wo er war und heute morgen weiterverarbeitet. Waren dann ca. 9h bei Zimmertemperatur. 

jetzt eine Schale mit Wasser auf den Backofenboden stellen und auf 220°C – 240°C (je nach Backofen) bei Ober-/Unterhitze vorheizen. 

Auf einer gut bemehlten Arbeitsplatte 4 Teiglinge abstechen und formen. 

Hab sie auf ein gelochtes Blech für ca. 20-25min in den Backofen gegeben. 

lecker lecker Hefezopf!

zu Ostern habe ich mal wieder meinen Hefezopf ausprobiert.. unten steht mein ursprüngliches Rezept, diesmal wollte ich aber eine Übernacht-Gare mit weniger Hefe ausprobieren… 

 

  • 400 g Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 2 Pck Trockenhefe
  • 250 g Magarine
  • 1 kg Mehl
  • ½ Pck Backpulver
  • 2 EL Milch
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 Eigelb
  • 500 ml Mandelmilch

Mandelmilch, Zucker erwärmen. (etwa lauwarm) Hefe darin auflösen.

Mehl, Backpulver, Magerine in eine Schüssel geben. Milchmischung dazugeben und alles miteinander verkneten bis ein glatter Teig entsteht. evt evt Mehl hinzugeben wenn der Teig zu flüssig ist.

Teig an einem warmen Ort 2-3h zugedeckt gehen lassen.

Brötchen oder Hörnchen formen. Eigelb, Milch, Zucker und Salz verrühren, Brötchen damit einpinseln. 20 – 30min bei 160°C Unter-/Oberhitze backen.

 

mein neuer Versuch hat ebenfalls super geklappt… allerdings hab ich das Rezept ein klein wenig abgeändert…

statt der Trockenhefe habe ich einen halben Würfel Frischhefe genommen, das ganze Abends angesetzt und es dann abgedeckt bis am nächsten morgen stehen lassen 🙂 

hat super funktioniert und noch besser geschmeckt 😀