Hefewasser auffrischen

erst mal bin ich inzwischen auf eine Karaffe mit Ausgießer umgestiegen. Der Ausgießer öffnet sich nur beim ausschenken, oder wenn der Druck aus der Flasche entweichen muss. Somit muss man sich auch keine Sorgen über platzende Glasflaschen machen 🙂

Um das Hefewasser nun aufzufrischen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Einmal kommt es darauf an, ob man es generell im Kühlschrank aufbewahrt oder bei Zimmertemperatur.

Wenn man es im Kühlschrank aufbewahrt, muss man es erst einige Zeit im warmen stehen lassen nach dem Auffrischen, bis es wieder sprudelt. Danach kann man es wieder in den Kühlschrank stellen.

Bei der Aufbewahrung bei Zimmertemperatur, lässt man es einfach stehen.  😀

 

Nun kommt es aber auch drauf an, was man alles auffrischen möchte. Einmal kann man das restliche Hefewasser (sollten mindestens 100-200 ml sein)  durch ein Sieb gießen, frische Früchte rein geben, einen TL braunen Zucker und dann mit stillem Wasser oder gefilterten Leitungswasser aufgießen.

Die alten Früchte kann man nun in einem Kuchen oder Brot mitverarbeiten oder wegschmeißen. Wenn man jedoch häufig backt, muss man da natürlich ne Menge Früchte verwenden, wenn man bei jedem Auffrischen frisches Obst hinzugibt.

Ich habe mich nun für die Variante entschieden, das Hefewasser zu behalten wie es ist 1 TL braunen Zucker hinzuzugeben und einfach mit stillen Wasser aufzufüllen. Das mache ich nun seit 1 Woche so und es klappt sehr gut.

Man sollte aber natürlich alle paar Monate die Früchte dann wechseln.. hier habe ich mich jetzt auf alle 3 Monate festgelegt. Mal sehen wie das so klappt 😀

 

Weizen-Dinkel-Mix Brot

 

hier gibts mal wieder ein neues Brot 😀 Nachdem ich gestern einen Vorteig für Baguettes angesetzt habe und dabei mit erschrecken feststellen musste, dass mein Vorteig für 8 Baguettes ausgelegt ist, habe ich heute morgen kurzerhand einen Teil des Vorteiges abgenommen und damit ein Brotteig vorbereitet.

Lecker aussehen tut es auf jeden Fall 😀

dies ist nun auch mein erster Brotversuch mit Hefewasser. Ich bin also gleich doppelt gespannt wie es schmecken wird.

Rezept: 

Vorteig:

  • 150g Weizenmehl Typ 550
  • 150g Hefewasser (wie ihr euer Hefewasser ansetzen könnt, erfahrt ihr hier)

Beides miteinander verkneten und für mindestens 12h an einem Warmen Ort stehen lassen. Es sollten mindestens 24°C haben damit das Hefewasser richtig arbeiten kann.

Hauptteig: 

  • 300g Vorteig
  • 200g Ruchmehl
  • 150g Dinkelmehl Typ 630
  • 150g Typ 1050
  • 100g Hefewasser
  • 130g Wasser
  • 5g Salz

Alle Zutaten miteinander verkneten und wieder warm gehen lassen bis sich der Teig verdoppelt hat. Ich hatte ihn diesmal etwa 6h gehen lassen.

Da ich immer 2 Brote aus den Teig mache hab ich sie bei 240°C für etwa 40min gebacken. Die Temperatur dabei langsam auf 200°C runtergestellt.

wer ein großes Brot backen möchte lässt sie für etwa 60°C im Ofen.

Zum Schluss mach ich immer die Klopfprobe, ob das Brot von Unten her hohl klingt 🙂

Hefewasser ansetzen 😲

Heute Gibt’s mal wieder einen neuen Versuch: Hefewasser…

Durch meine Back-Facebookgruppen bin ich darauf gestoßen und wollt es nun auch endlich mal selbst ausprobieren… Nach dem sich beim ersten Versuch Schimmel gebildet hat, habe ich diesesmal gleich 2 Versuche gestartet 😄


TIPP: Ich bin inzwischen auf eine Karaffe mit Ausgießer umgestiegen. Der Ausgießer öffnet sich nur beim ausschenken, oder wenn der Druck aus der Flasche entweichen muss. Somit muss man sich auch keine Sorgen über platzende Glasflaschen machen 🙂  Alternativ kann man sich auch einen Gärspund* zulegen.


Rezept: 

Tipp: statt Aprikosen kann auch anderes getrocknetes Obst verwendet werden.  Wichtig nur,  dass es ungeschwefelt ist.

Unbehandeltes Obst, also Bio,  kann ebenso genutzt werden..das probiere ich später vielleicht auch nochmal aus

Tag 1: 

  • 5 getrocknete, ungeschwefelte Aprikosen
  • 2 TL brauner Rohrzucker
  • 500ml stilles Mineralwasser
  • Gefäß / Flasche mit 1l Inhalt

Das Gefäß sollte sehr sauber sein,  ich habe es sogar diesesmal noch mit kochendem Wasser ausgespült.

Dann alles hineingeben, verschließen und solange schütteln, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.

(meine zweite Mischung ist mit getrockneten Datteln)

Nun das ganze stehen lassen bis am nächsten Tag.

 

 

Tag 2: 

Nun wird das Glas einmal geschüttelt und kurz geöffnet, um den Druck entweichen zulassen.

Am besten man dreht es nicht so fest zu, damit nicht zu hoher Druck im Glas entstehen kann.

Wie man sieht,  sind die Früchte nun vollgesogen mit Wasser.

 

 

 

Tag 3: 

Heute wird das Hefewasser ebenfalls nochmal geschüttelt und kurz geöffnet um den Druck entweichen zulassen.

Wie man sehen kann, tut sich bei den Datteln schon ordentlich etwas…leider ist mir daher auch erst vorhin aufgefallen, dass meine Aprikosen geschwefelt waren 🙁 Das verhindert natürlich, dass sich Mikroorganismen bilden.. aber ich geb die Hoffnung nicht auf, es braucht vermutlich nur deutlich länger…

   

 

Tag 4: 

an Tag 4 hat mein Hefewasser mit Datteln leider schon wieder angefangen zu schimmeln 🙁  Datteln werde ich nun ganz bestimmt nicht mehr verwenden.

Dafür tut sich so langsam was bei den Aprikosen.  Sie werden auf jeden Fall jeden Tag fleißig geschüttelt und kurz geöffnet.

 

Tag 5: 

Das Hefewasser bekommt nun eine ganz trübe Farbe und es bilden sich immer mehr Blasen.

Nun dauert es nicht mehr lange bis ich es endlich zum Backen verwenden kann.

 

Wer die Triebkraft seines Hefewassers testen möchte, kann einfach Mehl und Hefewasser zu gleichen Teilen vermischen und an einen warmen Ort stellen. Wenn es sich innerhalb von 2-3h verdoppelt hat, ist es bereit zum Backen.

 

Tag 7: 

an Tag 7 hatte ich endlich Zeit mein Hefewasser zu verarbeiten. Ich habs mit einem Hefe-Pudding-Streusel ausprobiert und war wirklich begeistert 🙂  Leider aber vor lauter Freude vergessen, ein Foto zu machen 😀

Rezept kann ich in dem Fall leider auch nur sporadisch angeben, da ich es einfach nach Gefühl zusammen geworfen habe 😀


Hefe-Pudding-Streusel

etwa 400g Mehl, 200g Zucker, 3-4 EL Öl und soviel Hefewasser das ein schöner Teig dabei rauskam. Allerdings ein klein wenig flüssiger als normale Hefeteige. Das ganze stand dann gut 20-24h bei etwa 24°C in meiner Küche.

Vor dem Weiterverarbeiten habe ich einfach soviel Mehl zugegeben, dass sich der Teig gut verarbeiten lies.

Dann ausgerollt auf einem Backblech und nochmal abgedeckt warm gestellt und gehen lassen.

 

in der Zwischenzeit habe ich einen Pudding gekocht, den ich auf dem Boden verteilt habe.

Für die Streusel etwa 400g Mehl, 200g Zucker, 150g Butter o. Margarine miteinander verkneten dass schöne Streusel entstehen.

Die über dem Pudding verteilen und bei 200°C etwa 30min backen.

 

 

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meine neue Weinrebe 😍

Die letzten Tage war es etwas ruhig auf meinem Blog, das liegt daran, dass hier super Wetter war und ich somit sämtliche Freizeit im Garten verbracht habe…

Letzten Sonntag habe ich mich dann dazu entschieden, mir einen Traum zu erfüllen und eine Rebe in den Garten zu setzten.

Soweit so gut… Hier kam dann das erste Problem auf mich zu… Für WELCHE Rebsorte soll ich mich bloß entscheiden 😀

Da ich die Rosé-Trauben am besten vertrage, wollt ich natürlich eine Rosé-Rebe nehmen… hab bis letztens Sonntag nicht gewusst, wie viele Sorten es wirklich gibt 😀

Ich hab dann einfach versucht nach einer zu suchen, die den gekauften Trauben, die ich am liebsten esse, am nächsten kommt. Herausgekommen ist dabei diese hier: Vitis labrusca Suffolk Red Rosé* von Baumschule Pflanzenvielfalt.  Ich war wirklich mehr als überrascht von der Lieferung. Ich habe ja bereits bei verschiedenen Online-Anbietern Pflanzen bestellt, die leider nicht immer die beste Qualität hatte.

Diese hier war aber wirklich Top. Liefertermin sollte zwischen Freitag und Montag sein und kam direkt am Freitagabend. Dazu eine super Verpackung, die vollständig mit Stroh befüllt war, um die Pflanze zu schützen. Die Pflanze selbst ist wie man sehen kann, ebenfalls in einem super Zustand!


Nun zur Pflanzung: 

Ich habe die Rebe absichtlich neben dem Komposthaufen gepflanzt, da dieser die Rebe dauerhaft mit Nährstoffen versorgt und gleichzeitig auch etwas Wärme abgibt.

Das Loch habe ich etwas tiefer als den Ballen gegraben, eine Handvoll Bio Dünger* hinzu gegeben. Hier muss man aufpassen, dass der Ballen aber nicht zu tief steht, da die Veredelungsstelle ein Stück oberhalb der Erde liegen muss.

Jetzt habe ich die Rebe nochmal ausgiebig gewässert und mit Stroh abgedeckt. Im Garten sollte man dann seine Reben etwa alle 2-3 Wochen mal gießen, sofern es nicht sowieso regnet.


Da unsere Rebe bereits 3 Triebe hat und wir sie sowieso in mehrere Richtungen wachsen lassen wollten, werden wir nächste Woche das Gerüst dazu bauen. Das werde ich euch festhalten, ich glaube nämlich dass es echt schön wird  – zumindest hoffe ich es 😀

Ein Stück weiter, zwischen den Kompostern, habe ich auch gleich noch einen Rindenmulch-Weg angelegt. Einmal um gut an die Rebe dran laufen zu können, wenn sie dann erst mal gewachsen ist und gleichzeitig um den Unkrautwuchs zwischen den Komposthaufen so gut es geht einzudämmen 😀

Den Rindenmulch hatte ich diese Woche im Obi gekauft, da er im Angebot war und darunter habe ich noch eine Mulchfolie* ausgelegt, um den Wuchs zusätzlich einzudämmen…. mal sehen wie gut es hilft 🙂

*Werbung, da Affiliate-Link