Rührteig-Variation im Glas

Bevor es jetzt wieder richtig warm wird und ich meiner Küche nicht mehr freiwillig backen möchte, wollt ich mir mal wieder einen Vorrat an Kuchen im Glas zulegen. Neben meinem Lieblingsrezept „russischer Zupfkuchen im Glas“ gibts diesmal auch noch verschiedene Rührteig Kombinationen.

Mit dem Grundrezept kann man sich ganz einfach an verschiedene Mischungen wagen und zum Beispiel verschiedene Fruchtmischungen mit rein geben oder ganz klassisch kleine Marmorkuchen backen. Dieses Mal wurden es bei mir einmal Grundteig mit Apfelstücken und darüber etwas Zitronenmelissen-Zucker gestreut und einmal der Grundteig mit ordentlich Schokoraspeln. Mal sehen was ich demnächst noch so rein werfen werde 😀

Rührteig im Glas

Gericht: Einkochen, Kuchen
Portionen: 7 Gläser à 400ml

Zutaten

1. Schritt:

  • 150 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 3 Eier

2. Schritt:

  • 300 g Mehl
  • 3/4 Pck. Backpulver
  • etwas Milch

nach Belieben:

  • Apfel
  • Kakao für Marmorkuchen
  • Schokosplitter, Smarties,…

Anleitungen

1. Schritt:

  • Eier mit Butter und Zucker schaumig schlagen.

2. Schritt:

  • Mehl abwiegen, mit Backpulver mischen und nach und nach Unter die Eiermischung geben. Nach Bedarf Milch dazu geben.

3. Schritt:

  • Den Teig kann man nun nach Lust und Laune verfeiern mit Schokoraspeln, Smarties, Früchten. Entweder man gibt es direkt in den Teig oder streut es im Glas über den Teig drüber.
    Für Marmorkuchen nimmt man jetzt etwa die Hälfte bis 2/3 des Teiges ab und mischt den Rest mit etwas Kakao und einem Schuss Milch.
  • Jetzt kann man den Teig in saubere Gläser füllen und etwa 30-35min bei 175°C Umluft backen. Mit der Stäbchenprobe überprüfen ob sie durch sind. Danach etwa 30min abkühlen lassen.

Einkochen:

  • Mit sauberen Deckeln verschließen und bei 100°C für 60 min einkochen.
    Beim Einkochen im Backofen gelten andere Temperaturen!
    genaue Anleitung zum einkochen findet ihr HIER!

Polnischer Schokokuchen

Ein super leckerer und lockerer Schokokuchen. Ich mache ihn am liebsten mit dem Cook Processor, er kann aber auch ganz einfach mit einen Handrührgerät zubereitet werden, man muss lediglich vorab die Butter schmelzen. Im Multikocher dauert das Backen etwas länger, ist dafür aber deutlich unkomplizierter und der Kuchen bleibt meiner Meinung nach, etwas saftiger. Bei mir wird es dieses Rezept auf jeden Fall öfter geben 😀

polnischer Schokokuchen

Das Rezept eignet sich super um übriges Eiweiß zu verwerten. Beispielsweise 6 Eiweiß und 1 Ei verwenden. 

Zubereitungszeit20 Min.
Gericht: Cook Processor, Multikocher

Zutaten

1. Schritt:

  • 3 EL Kakao
  • 230 g Zucker
  • 250 g Butter
  • 100 g Wasser

2. Schritt:

  • 4 Eier
  • 250 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Anleitungen

Zubereitung im Cook Processor & Multikocher:

  • Butter, Zucker, Kakao und Wasser mit dem Messereinsatz in den Cook Processor geben.
    5 min – 100°C – Stufe 4 auswählen.
  • Nach Ablauf der Zeit den Cook Processor auf 60°C – 10min – Stufe 5 einstellen, nach etwa 5-6 Minuten langsam die Eier durch die Öffnung hinzugeben. Anschließend pausieren, Deckel öffnen und die restlichen Zutaten mit in den Topf geben. Nochmal mit Stufe 6 Durchrühren lassen.

Zubereitung mit dem Handrührgerät:

  • Butter schmelzen und in eine Schüssel geben. Wasser, Kakao und Zucker solang unterschlagen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
  • Vorsichtig die Eier unterschlagen und die restlichen Zutaten unterrühren.

Backen im Multikocher:

  • Multikocher-Topf fetten und Backprogramm für 60min starten. Nach Ablauf der Zeit den Kuchen sofort heraus nehmen und auf ein Rost stürzen. Wenn der Kuchen abgekühlt ist mit Puderzucker bestreuen.

Backen im Backofen:

  • Im vorgeheizten Backofen auf 180°C Unter-/Oberhitze für etwa 40 min Backen.

Rhabarber-Baiser-Kuchen

Da nun auch wieder die Rhabarber-Saison gestartet hat, durfte ein Kuchen damit natürlich nicht fehlen. Rezeptvorlage ist bei mir hier immer ein Dr. Oetker Rezept, welches ich dann für meinen Geschmack anpasse.

Rhabarber-Baiser-Kuchen

Gericht: Kuchen
Keyword: Baiser, Rhabarber

Zutaten

  • 1,3 kg Rhabarberstücke
  • 30 g Zucker

Teig:

  • 340 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 150 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eigelb
  • 2 Eier

Baiser:

  • 4 Eiweiß
  • 150 g Zucker
  • 1 Prise Salz

Anleitungen

  • Rhabarber säubern, in Stücke schneiden, mit dem Zucker bestreuen und gut durchmischen. 
    Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze oder 180°C Umluft vorheizen. 

Teig:

  • Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben, verrühren und in eine Fettpfanne füllen. Rhabarberstücke darauf verteilen und 22min backen. 

Baiser:

  • Eiweiß mir dem Zucker und der Prise Salz aufschlagen, bis eine feste Masse ensteht. Nach Ablauf der 22min auf dem Rhabarber verteilen und weitere 15min backen. 
    Danach auf einem Rost abkühlen lassen. 

Vanille-Buttercreme-Rolle

Nachdem ich ja nun schon öfter meine Vanillebuttercremetorte gebacken habe, hatte ich mal wieder Lust etwas neues zu probieren. Für die Rolle benötigt man allerdings die doppelte Menge der Vanille-Buttercreme, wenn man die Rolle auch von außen damit Einstreichen möchte. Für den Biskuitteig, nutze ich wieder mein Rezept, das ich sonst im Multikocher mache. Allerdings wird es hierfür im Ofen gebacken.

Biskuitboden

Vorbereitungszeit10 Min.
Gericht: Backen, Kuchen, Multikocher

Zutaten

Eischnee:

  • 5 Eiweiß
  • 30 g Zucker

Teig:

  • 5 Eigelb
  • 100 g Zucker hier kann man auch weniger nehmen
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 3 EL heißes Wasser
  • 80 g Mehl
  • 45 g Speisestärke
  • 1/2 Pck. Backpulver

Anleitungen

  • Eier trennen. Eiweiß mit 30g Zucker zu Eischnee aufschlagen.
  • Eigelb, restlicher Zucker, Vanillezucker und heißes Wasser etwa 5min aufschlagen.. je mehr Luft man unterheben kann, desto fluffiger wird der Boden.
  • Dann den Eischnee in 2 Teilen vorsichtig unterheben.
  • Mehl, Stärke und Backpulver über den Teig sieben und vorsichtig unterrühren.

Backen im Multikocher:

  • Habe den Boden in meinem Bergstroem Multikocher im Programm Backen 50min ausgebacken. Die Teigmenge wird dann relativ hoch, man kann den Kuchen später also ein oder zweimal durchschneiden.

Backen im Backofen:

  • 160°C Umluft – 15 min – entweder in einer Springform oder im Blech. 

Zur Verwendung als Rolle:

  • Den Biskuitteig im Blech glatt streichen, backen und anschließend ein frisches Geschirrtuch mit etwas Zucker bestreuen und den Teig sofort nach dem backen darauf stürzen. (Funktioniert am besten, wenn das Blech mit einem Backpapier ausgelegt war) 
  • Dann den heißen Teig mit dem Geschirrtuch einrollen und abkühlen lassen. 
  • Nach etwa 1/2 bis 1h sollte der Boden weit genug abgekühlt sein. Nun den Boden vorsichtig ausbreiten, mit einer Creme bestreichen Früchte hinein geben und wieder einrollen. 

Vanille-Buttercreme aus dem Cook Processor

Gericht: Backen, Cook Processor, Dessert, Torten
Keyword: Butter, Creme, Vanille

Zutaten

  • 250 g Butter
  • 20 g Zucker
  • 70 ml Milch
  • 5 g Bourbon Vanillearoma (Dr. Oetker)

Anleitungen

  • Zucker in der Milch auflösen und mit dem Messereinsatz in den Cook Processor geben. 1min bei 40°C mit Stufe 3 aufwärmen. 
  • Butter hinzugeben und ohne Wärme auf  langsam steigend bis Stufe 8 aufschlagen. (Vorsicht es ruckelt sonst)  Wenn die Creme glatt ist, ist sie fertig. Jetzt kann man sie etwa 20min in den Kühlschrank stellen und dann verarbeiten. 

Notizen

Für kleinere Torten mit 20-23cm Durchmesser reicht eine Portion. Für größere Torten oder Biskuitrollen benötigt man die doppelte Menge. 

Vanille-Buttercreme aus dem Cook Processor

Zu Weihnachten wollte ich spontan noch eine Buttercremetorte backen.. hatte aber natürlich nicht die richtigen Zutaten zur Hand und nicht sonderlich viel Zeit.. Mit dem Ergebnis war ich trotzdem wirklich zufrieden 🙂

Die Torte gibts absofort öfters..

Als Boden habe ich einen Biskuitboden im Multikocher gebacken. Die Zwischenschicht wurde ein Glas saure Marmelade, ich habs inzwischen aber auch schon mit gefrorenen Himbeeren ausprobiert, das hat auch super funktioniert 🙂

Ansonsten sind der Phantasie hier keine Grenzen gesetzt…

Vanille-Buttercreme aus dem Cook Processor

Gericht: Backen, Cook Processor, Dessert, Torten
Keyword: Butter, Creme, Vanille

Zutaten

  • 250 g Butter
  • 20 g Zucker
  • 70 ml Milch
  • 5 g Bourbon Vanillearoma (Dr. Oetker)

Anleitungen

  • Zucker in der Milch auflösen und mit dem Messereinsatz in den Cook Processor geben. 1min bei 40°C mit Stufe 3 aufwärmen. 
  • Butter hinzugeben und ohne Wärme auf  langsam steigend bis Stufe 8 aufschlagen. (Vorsicht es ruckelt sonst)  Wenn die Creme glatt ist, ist sie fertig. Jetzt kann man sie etwa 20min in den Kühlschrank stellen und dann verarbeiten. 

Notizen

Für kleinere Torten mit 20-23cm Durchmesser reicht eine Portion. Für größere Torten oder Biskuitrollen benötigt man die doppelte Menge. 

Weihnachtszeit ist Linzer-Zeit <3

Ich muss ja ehrlich gestehen… Linzertorte würde ich am liebsten das ganze Jahr über essen. Leider passt es im Sommer einfach nicht so gut.. dafür beginne ich meist schon Ende Oktober mit der ersten Linzertorten Runde 😀 die hält dann aber nicht so arg lang, weil ich mich am liebsten nur noch davon ernähren würde 🙂 

Mein Rezept habe ich vor ein paar Jahren von meiner Oma bekommen, die sie früher immer für uns alle gebacken hat.. jetzt hab ich die Aufgabe übernommen und versorge sie und die anderen mit den Linzertorten 😀 Ich verrate euch also unser Familienrezept 🙂 Die Himbeermarmelade koche ich übrigens immer ganz frisch aus TK-Himbeeren. Das schmeckt einfach am besten! 

Linzertorte

Gericht: Kuchen, Plätzchen
Keyword: Backen, Kuchen, Weihnachtszeit
Portionen: 1 Linzertorte (26cm)

Zutaten

Mürbeteig:

  • 200 g Mehl
  • 3 g Backpulver
  • 125 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 Trp. Bittermandelaroma
  • 1 Msp. Msp Nelken gemahlen
  • 1 gestrichener TL Zimt
  • 1 Ei
  • 125 g Butter o. Margarine
  • 125 g Mandeln Haselnuss,… gemahlen

Zum Bestreichen:

  • Himbeermarmelade
  • 1 Eigelb
  • etwas Milch

Anleitungen

  • Aus den Zutaten einen Mürbeteig machen.
  • 1/2 Teig in eine Springform ausrollen.  Restlichen Teig ausrollen in ca. 1cm dicke Streifen schneiden und den Rand auslegen.
  • den inneren Teil mit der Marmelade füllen und aus dem restlichen Teig Formen ausstechen und auf der Marmelade verteilen. 
  • Eigelb und Milch verrühren und damit den Teig bestreichen.
  • Im vorgeheizten Backofen bei 180°C (je nach Backofen zw. 175-200°) ca. 25-30min backen

Notizen

Die doppelte Menge reicht für etwa 3 x 24cm Böden aus. 

Livieto Madre

Der Livieto madre (kurz: LM) ist ein italienischer Sauerteig der besonders mild ist. Er kann ebenfalls zum Brot / Brötchen / Baguette backen und sogar für süße Hefeteige verwendet werden und soll den Backwaren ein tolles Aroma verleihen. Ich bin jetzt schon gespannt auf die ersten Backversuche 🙂

Verwendung

Der LM wird wie ein normaler Sauerteig verwendet. Man kann bis zu 20% der Mehlmenge an LM zum Teig hinzugeben. Das heißt bei 500g Mehl gibt man maximal 100g Livieto madre hinzu 🙂 

  • alleiniges Triebmittel: braucht gute Triebkraft, 20-30% zugeben 
  • mit Hefe / Hefewasser: reicht schwache Triebkraft, 10-15% zugeben
  • als Sauerteig-Ersatz: benötigt gute Triebkraft, 20% zugeben 
  •  bei Übernachtgare: es reicht schwache Triebkraft, 10% zugeben

Da der LM im Kühlschrank gelagert wird, sollte er mindestens 4h bevor man ihn verwenden möchte aus dem Kühlschrank raus und gefüttert werden, damit er wieder an Triebkraft gewinnt.  Er kann auch direkt aus dem Kühlschrank verwendet werden, dann braucht er allerdings ein zusätzliches Triebmittel. 

Wenn er besonders triebfähig werden soll, sollte man ihn am besten bereits am Vortag beim Raumtemperatur gehen lassen. Evt. sogar alle 4 Stunden neu füttern damit er groß und kräftig wird 😀 

Genaue Rezepte werde ich dann in den kommenden Tagen und Wochen ergänzen 🙂 

Livieto Madre Schritt für Schritt ansetzen

Zutaten

Schritt 1:

  • 100 g Weizenmehl Type 1050
  • 70 g lauwarmes Wasser (ca. 30°C)

weitere Schritte:

  • 100 g Ansatz aus dem vorherigen Schritt
  • 100 g Weizenmehl Type 1050
  • 50 g lauwarmes Wasser (ca. 30°C)

Anleitungen

Schritt 1:

  • 100g Weizenmehl 1050 mit 70g lauwarmem Wasser verrühren und in ein schmales hohes Gefäß geben. 
  • 2-3 Tage stehen lassen und alle 12h verrühren/verkneten. Der Ansatz sollte sich danach etwa verdoppeln. 

Schritt 2:

  • Man kann nun 100g vom Ansatz abnehmen. Ich habe hier erst mal den ganzen Ansatz behalten. Und später immer 100g vom Ansatz abgenommen, da es zu viel wurde 
  • 100g Ansatz mit 50g lauwarmem Wasser verrühren bis es sich auflöst, dann 100g Weizenmehl unterkneten. 

Schritt 3:

  • So wie sich der LM verdoppelt hat wird Schritt 2 wiederholt. Man wiederholt diesen Schritt nun solange bis er sich innerhalb von 3-4h verdoppelt.
    2.-3. Fütterung: nach etwa 24-48h verdoppelt 
    4. Fütterung: nach etwa 24h verdoppelt 
    5. Fütterung: nach etwa 12h verdoppelt 
    6. Fütterung: nach etwa 6h verdoppelt 
    7. Fütterung: nach 4-5h verdoppelt 
    8. Fütterung: nach 3h deutlich verdoppelt 
  • Nach 8 Fütterungen hat sich das Aroma erst richtig entwickelt, deshalb sollte man solange auf jeden Fall weiter machen.

Livieto madre aus Hefewasser ansetzen

Zutaten

  • Mehl Typ 550
  • Mehl Typ 1050
  • Hefewasser
  • Wasser

Anleitungen

Tag 1:

  • 100g Hefewasser + 100g Weizenmehl 550
     Gut verrühren und mindestens 12-16h an einem warmen Ort gehen lassen. 

Tag 2:

  • Ansatz + 100g Weizenmehl 1050 + 50g Hefewasser
    alles miteinander mischen und nochmal mindestens 12-16h an einem warmen Ort gehen lassen.

Tag 3:

  • Ansatz + 100g Weizenmehl 550 + 50g Wasser
    wieder alles mit einander verrühren und für 12h an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich der LM verdoppelt hat. 
  • Da Der LM nun etwas flüssig war, habe ich solange Mehl untergeknetet, bis ich eine schöne Kugel formen konnte. Diese Kugel habe ich dann nochmal solange gehen lassen, bis sie sich verdoppelt hatte. 
  • Nun kann man den LM im Kühlschrank aufbewahren. Er sollte etwa einmal die Woche mit Mehl und Wasser gefüttert werden. Falls der LM schwächeln sollte, kann man beim Füttern statt Wasser wieder das Hefewasser nutzen.

Livieto madre füttern

Zutaten

  • 1 Teil LM
  • 1 Teil Mehl
  • 1/2 Teil Wasser

Anleitungen

  • Je nachdem wie viel LM man braucht, gibt die entsprechende Menge an Mehl & Wasser zum Ansatz aus dem Kühlschrank und lässt ihn mindestens 4h an einem warmen Ort gehen. 
  • Man sollte immer etwa 100g LM Ansatz im Kühlschrank aufbewahren. Der übrige LM kann bis zu 100g/500g Mehl in einem Teig verarbeitet werden. 

vegane Zucchini-Brownies

Auf meiner Suche nach Zucchini-Rezepten bin ich auf dieses vegane Brownie-Rezept gestoßen. Ich muss ja zugeben… ich war wirklich skeptisch, dass Brownies in denen so viel Zucchini verarbeitet ist, wirklich schmecken kann. Aber was soll ich sagen? Sie sind der absolute ober HAMMER. Die Zucchini schmeckt man überhaupt nicht raus und die Konsistenz ist einfach perfekt.

Mann kann sie übrigens auch direkt warm aus dem Ofen essen 😍

Zucchini-Brownies

Gericht: Backen, Kuchen
Autor: Sina

Zutaten

  • 620 g Zucchini
  • 250 g Mehl
  • 60 g Back-Kakao
  • 1 TL Natron
  • 1/4 TL Salz
  • 240 g Zucker
  • 60 ml Öl
  • 1 Pck. Vanillezucker

Anleitungen

  • Ofen auf 175°C Ober/Unterhitze vorheizen.
  • Zucchini habe ich mit meiner Siemens Küchenmaschine klein geraspelt.
  • Mehl & Kakao in eine Schüssel sieben. Natron, Salz und Zucker dazugeben und alles miteinander vermengen.  Restliche Zutaten hinzufügen und kräftig miteinander verrühren. Backpapier auf ein Blech legen und den Teig darauf gleichmäßig verteilen.

Hefezopf aus Hefewasser

habe ich mich dieses mal an einen Hefezopf gewagt. Das Grundrezept des Teiges ist kaum gesüßt, es passt also super zu Zöpfen die noch süß gefüllt werden mit Pudding oder einer Nussfüllung.

Je nachdem kann man das Grundrezept bestimmt auch super für Weckmänner verwenden, das probiere ich dann aber nochmal genauer aus 😀

Hefezopf aus Hefewasser

Zutaten

Vorteig:

  • 125 g Mehl Typ 550    funktioniert aber auch ohne Probleme mit 405
  • 125 g Hefewasser

Hauptteig:

  • 250 g Vorteig
  • 375 g Mehl 405 o. 550
  • 190 g Wasser
  • 50 g Butter
  • 60 g Zucker   für süßere Teige etwa die doppelte Menge Zucker nehmen.
  • 5 g Salz
  • Hagelzucker, Milch, Eigelb zur Dekoration

Anleitungen

Vorteig:

  • Beide Zutaten für den Vorteig miteinander verrühren und mindestens über Nacht warm stehen lassen.

Hauptteig:

  • Die restlichen Zutaten zum Vorteig geben und alles ordentlich miteinander verkneten. Den Teig nun wieder an einem warmen Ort gehen lassen bis er sich verdoppelt hat.
  • Meine Teige mit Hefewasser werden immer etwas klebriger, weshalb ich die Arbeitsplatte ordentlich bemehle und dann den Teig darauf gebe.
  • Nun 3 Stränge formen, den Zopf flechten und nochmal etwa 1h gehen lassen. Kann man aber auch ohne Probleme etwas kürzer oder länger gehen lassen.
  • Backofen vorheizen: 190°C 
  • Nun etwas Milch mit dem Eigelb verquirlen und den Hefezopf damit bestreichen. Hagelzucker darüber verteilen.
  • etwa 30-40min in den Ofen geben. 

Notizen

Wer ein Kernthermometer zur Verfügung hat kann den Zopf bei einer Kerntemperatur von 93°C aus dem Ofen nehmen 🙂

Hefewasser ansetzen 😲

Heute Gibt’s mal wieder einen neuen Versuch: Hefewasser…

Durch meine Back-Facebookgruppen bin ich darauf gestoßen und wollt es nun auch endlich mal selbst ausprobieren… Nach dem sich beim ersten Versuch Schimmel gebildet hat, habe ich diesesmal gleich 2 Versuche gestartet 😄


TIPP: Ich bin inzwischen auf eine Karaffe mit Ausgießer umgestiegen. Der Ausgießer öffnet sich nur beim ausschenken, oder wenn der Druck aus der Flasche entweichen muss. Somit muss man sich auch keine Sorgen über platzende Glasflaschen machen 🙂  Alternativ kann man sich auch einen Gärspund* zulegen.

Hefewasser ansetzen

Tipp: statt Aprikosen kann auch anderes getrocknetes Obst verwendet werden. Wichtig nur, dass es ungeschwefelt ist.
Unbehandeltes Obst, also Bio, kann ebenso genutzt werden..das probiere ich später vielleicht auch nochmal aus

Zutaten

  • 5 getrocknete, ungeschwefelte Aprikosen
  • 2 TL brauner Rohrzucker
  • 500 ml stilles Mineralwasser
  • Gefäß / Flasche mit 1l Inhalt

Anleitungen

Tag 1:

  • Das Gefäß sollte sehr sauber sein, ich habe es sogar diesesmal noch mit kochendem Wasser ausgespült.
    Dann alles hineingeben, verschließen und solange schütteln, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
    (meine zweite Mischung ist mit getrockneten Datteln)
    Nun das ganze stehen lassen bis am nächsten Tag.

Tag 2:

  • Nun wird das Glas einmal geschüttelt und kurz geöffnet, um den Druck entweichen zulassen.
    Am besten man dreht es nicht so fest zu, damit nicht zu hoher Druck im Glas entstehen kann.
    Wie man sieht, sind die Früchte nun vollgesogen mit Wasser.

Tag 3:

  • Heute wird das Hefewasser ebenfalls nochmal geschüttelt und kurz geöffnet um den Druck entweichen zulassen.
    Wie man sehen kann, tut sich bei den Datteln schon ordentlich etwas…leider ist mir daher auch erst vorhin aufgefallen, dass meine Aprikosen geschwefelt waren 🙁 Das verhindert natürlich, dass sich Mikroorganismen bilden.. aber ich geb die Hoffnung nicht auf, es braucht vermutlich nur deutlich länger…

Tag 4:

  • an Tag 4 hat mein Hefewasser mit Datteln leider schon wieder angefangen zu schimmeln 🙁 Datteln werde ich nun ganz bestimmt nicht mehr verwenden.
    Dafür tut sich so langsam was bei den Aprikosen. Sie werden auf jeden Fall jeden Tag fleißig geschüttelt und kurz geöffnet.

Tag 5:

  • Das Hefewasser bekommt nun eine ganz trübe Farbe und es bilden sich immer mehr Blasen.
    Nun dauert es nicht mehr lange bis ich es endlich zum Backen verwenden kann.
    Wer die Triebkraft seines Hefewassers testen möchte, kann einfach Mehl und Hefewasser zu gleichen Teilen vermischen und an einen warmen Ort stellen. Wenn es sich innerhalb von 2-3h verdoppelt hat, ist es bereit zum Backen.

Tag 7:

  • an Tag 7 hatte ich endlich Zeit mein Hefewasser zu verarbeiten. Ich habs mit einem Hefe-Pudding-Streusel ausprobiert und war wirklich begeistert 🙂 Leider aber vor lauter Freude vergessen, ein Foto zu machen 😀

Rezept kann ich in dem Fall leider auch nur sporadisch angeben, da ich es einfach nach Gefühl zusammen geworfen habe 😀

Hefe-Pudding-Streusel

Zutaten

Hefeteig:

  • 400 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 3-4 EL Öl
  • Hefewasser

Pudding

    Streusel:

    • 400 g Mehl
    • 200 g Zucker
    • 150 g Butter

    Anleitungen

    Hefeteig:

    • etwa 400g Mehl, 200g Zucker, 3-4 EL Öl und soviel Hefewasser das ein schöner Teig dabei rauskam. Allerdings ein klein wenig flüssiger als normale Hefeteige. Das ganze stand dann gut 20-24h bei etwa 24°C in meiner Küche.
    • Vor dem Weiterverarbeiten habe ich einfach soviel Mehl zugegeben, dass sich der Teig gut verarbeiten lies.
    • Dann ausgerollt auf einem Backblech und nochmal abgedeckt warm gestellt und gehen lassen.

    Pudding:

    • in der Zwischenzeit habe ich einen Pudding  nach Anleitung gekocht, den ich auf dem Boden verteilt habe.

    Streusel:

    • Für die Streusel etwa 400g Mehl, 200g Zucker, 150g Butter o. Margarine miteinander verkneten dass schöne Streusel entstehen.
      Die über dem Pudding verteilen und bei 200°C etwa 30min backen.

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